Astaxanthin gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Astaxanthin gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit immer noch auf Platz 1 der häufigsten Todesursachen. Zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören Stoffwechselkrankheiten, wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck. Da diese Erkrankungen aus oxidativem Stress entstehen, entwickelt sich hier die Grundlagenforschung zu möglichen Wirkstoffen stark weiter.

Einer dieser vielversprechenden Wirkstoffe ist Astaxanthin. Astaxanthin ist ein rotes Carotinoid, das vor allem in Seefrüchten und Fisch vorkommt. Veganes Astaxanthin wird aus dem Pilz Blakeslea Trispora oder der Blutregenalge Haematococcus pluvialis gewonnen. Der Mensch selbst kann kein Astaxanthin herstellen und ist deshalb auf die Einnahme durch Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Side Fact: bei Rauchern nimmt die Bioverfügbarkeit von Astaxanthin um 40% ab.

Astaxanthin ist schon seit längerem für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt, doch eine neue Studie aus Japan konnte weitere positive Eigenschaften in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen feststellen.

Die Funktion von Astaxanthin

Der Forscher Yoshimi Kishimoto und sein Team beschäftigten sich in einer Studie mit den Auswirkungen von Astaxanthin auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei fanden sie heraus, dass sowohl die antioxidativen Eigenschaften als auch die Auswirkungen auf den Stoffwechsel helfen könnten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Carotinoide enthalten Polyen-Ketten, die für die antioxidative Wirkung verantwortlich sind, indem sie freie Radikale im Körper abfangen. Auf Grund seiner einzigartigen molekularen Struktur zeigt Astaxanthin eine bessere biologische Aktivität, als andere Antioxidantien. Durch diese Eigenschaft kann es mehr freie Radikale abfangen, als andere Antioxidantien. Dies schützt die körpereigenen Zellen und Organe vor oxidativem Stress und beugt somit den Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Des Weiteren fanden die Forscher heraus, dass Astaxanthin die proinflammatorischen Vorgänge (Entzündungen) unterdrücken konnte. Chronische Entzündungen spielen mit die größte Rolle, wenn Krankheiten, wie Diabetes, Bluthochdruck und Atherosklerose auftreten. Auch hier könnte Astaxanthin helfen, diese Krankheitsbilder vorzubeugen.

Weitere Versuche zeigten, dass Astaxanthin die Verwertung von Fettsäuren erhöht. Dabei stellten die Forscher während einer 16-wöchigen Supplementierung von Probanden einen beschleunigten Gewichtsverlust, verringerten Körper- und Leberfettgehalt und eine verbesserte Leberfunktion fest. Durch diese Verbesserung können Fettstoffwechselstörungen vorgebeugt werden.

Alle Ergebnisse zusammen, deuten darauf hin, dass Astaxanthin ein wahrer Segen in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein könnte. Um jedoch therapeutische Strategien zu entwickeln, bedarf es noch weiteren Studien.

Quelle: Potential Anti-Atherosclerotic Properties of Astaxanthin; Yoshimi Kishimoto, Hiroshi Yoshida, Kazuo Kondo; 2016

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