Magnesium – ein unterschätztes Mineral

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Wir alle kennen Magnesium – auch wenn vielleicht nur als Brausetablette mit Orangengeschmack. Aus diesem Grund wird Magnesium von vielen unterschätzt. Dabei übernimmt es essenzielle Aufgaben in unseren Körper.

In diesem Blogbeitrag möchten wir euch zeigen, was genau Magnesium kann und wofür unser Körper es benötigt.

Was ist Magnesium?

Magnesium ist ein essenzielles Mineral in unserem Körper. Es ist an 300 Enzymsystemen beteiligt, die verschiedene biochemische Vorgänge regulieren. Dazu gehören Proteinsynthese, Muskel- und Nervenfunktionen, Blutzuckerkontrolle, Blutdruckregulation und die Energieproduktion, wie Glykolyse (Zucker wird in Energie gewandelt) und der Gewinnung von ATP (Energieträger in den Zellen).

Des Weiteren trägt Magnesium zur strukturellen Entwicklung unserer Knochen bei und wird für die Synthese von DNA, RNA und dem Antioxidans Glutathion benötigt. Dabei reguliert es den Transport von Calcium- und Kaliumionen durch die Zellmembranen. Dieser Prozess ist wichtig für den Knochenbau, die Nervenimpulsleitung, die Muskelkontraktionen und den Herzrhythmus.

Ein gesunder erwachsener Körper enthält ungefähr 25g Magnesium, wobei 50 bis 60% in unseren Knochen enthalten ist. Nur 1% befindet sich in unserem Blutserum.

Die Auswirkung von Magnesium auf unsere Gesundheit

Eine zu geringe Aufnahme von Magnesium über einen längeren Zeitraum führt zu Veränderungen der biochemischen Vorgänge in unserem Körper. Dies führt nicht nur zu einer schlechteren Energieproduktion, sondern erhöht auch erheblich das Krankheitsrisiko.

Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bluthochdruck ist ein wesentlicher Risikofaktor für Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Studien fanden heraus, dass Magnesium selbst zwar keine Auswirkung auf den Blutdruck hat, doch die durch das Magnesium erhöhte Calcium- und Kaliumaufnahme den Bluthochdruck signifikant senken kann.

In einer Studie mit 14.323 Probanden untersuchten Forscher über 12 Jahre die Auswirkung von Magnesium auf Herzerkrankungen. Sie konnten feststellen, dass bei einem Magnesium-Blutserumgehalt im höheren Bereich das Risiko, an einem Herztod zu sterben, um 38% sank. Eine weitere Studie in den Niederlanden kam zu einem ähnlichen Ergebnis.

Magnesium bei Diabetes Typ 2

Diäten mit höherer Magnesiumzufuhr verringern signifikant das Diabetesrisiko. Forscher führen dies auf die wichtige Rolle des Magnesiums beim Glukosestoffwechsel zurück. Momentan geht man davon aus, dass Magnesiummangel die Insulinresistenz verschlechtert. Dies geht zumeist einer Diabeteserkrankung voraus.

Eine Analyse mehrerer Studien mit insgesamt 286.668 Probanden ergab, dass eine Erhöhung der Magnesiumaufnahme das Risiko für Diabetes statistisch um 15% verringert.

Magnesium bei Osteoporose

Magnesium ist an der Knochenbildung beteiligt und beeinflusst die Aktivität der Osteoblasten und der Osteoklasten (Zellen, die für den Knochenbau zuständig sind). Zudem beeinflusst Magnesium die Konzentration von Parathormon (dem Calciumgehalt im Blutplasma) und der aktiven Form von Vitamin D, welche beide wichtige Regulatoren der Knochenhomöostase (Instandhaltung der Knochen) sind.

Mehrere Studien haben bei Frauen und Männern positive Eigenschaften von Magnesium in Bezug auf die Knochenmineraldichte festgestellt. So stellten die Forscher fest, dass Magnesiummangel ein Risikofaktor für Osteoporose und Osteopenie darstellt.

Magnesium bei Migräne

Magnesiummangel steht im Zusammenhang mit Faktoren, die Kopfschmerzen verursachen können. Menschen mit niedrigen Magnesiumspiegel im Serum erleiden öfter an Migräne, als Menschen mit einem ausgeglichenen Magnesiumserum.

Da es zu dem Thema jedoch noch wenige Studien gibt, lässt sich noch nicht genau beweisen, wie es zu diesem Zusammenhang kommt. Aus diesem Grund warten wir gespannt auf weitere Studien.

Interview mit Chefarzt Prof. Klaus Kisters

Im folgenden Video hat die Seite DocCheck ein Interview mit Chefarzt Prof. Klaus Kisters durchgeführt. Klaus Kisters forscht selbst an therapeutischen Möglichkeiten mit Magnesium und stellt in diesem Interview die aktuellen Erkenntnisse der Forschung vor.

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Bis nächste Woche!

Quellen

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