Magnesiummangel führt zu Haarausfall. Die Dosierung macht es!

Magnesiummangel führt zu Haarausfall. Die Dosierung macht es!

Ja, Magnesiummangel verursacht Haarausfall. Deswegen kann Magnesium dagegen wirken – mit guten Resultaten. Hier erfährst du, was du beachten musst und warum Magnesium helfen kann.

Haarausfall durch Magnesiummangel – warum kann Magnesium gegen Haarausfall wirken?

Das Mineral Magnesium hilft bei unzähligen Stoffwechselprozessen. Davon sind drei bekannt, die auch dem gefürchteten Haarausfall entgegenwirken:

  • Magnesium fördert die Durchblutung
  • Magnesium hilft gegen Stress
  • Magnesium hemmt Entzündungen

Bei Durchblutungsstörungen an der Kopfhaut wird die Haarwurzel schlecht durchblutet und die Haare verlieren an Kraft und werden stumpf – der Haarausfall ist programmiert. Stress ist ein Quell für Haarausfall – auch hier ist Magnesium hilfreich diesen abzubauen. Wenn die Kopfhaut erst einmal empfindlich ist, entzünden sich die Haarbalge (die Haut rund um den Haarschaft) leichter. An deren Ende befindet sich die Haarwurzel. Diese sind dadurch auch betroffen und das Haar schwindet. Hier hilft ein weiterer Bonus von Magnesium. Es ist ein natürlicher Entzündungshemmer.

Wie dosierst du das Magnesium, wenn du an Haarausfall durch Magnesiummangel leidest?

Hier kommt die übliche Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung von 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag ins Spiel. Willst du mehr zu einer gesunden Dosierung erfahren, haben wir für dich einen Beitrag zur Dosierung geschrieben. Haarausfall ist jedoch nur eines der vielen Symptome von Magnesiummangel. Wenn du beim Arzt geklärt hast, ob du tatsächlich an Magnesiummangel leidest, kann eine leicht erhöhte Magnesiumzufuhr helfen. Das ist aber langwieriges Unterfangen, das über mehrere Wochen andauert. Die Haare wachsen nicht sofort nach – hier brauchst du Geduld. In einem Zeitraum von einigen Wochen stellte sich häufig eine Besserung ein. Solltest du keinen Fortschritt feststellen oder gar Symptome der Überdosierung beobachten, ist der Weg zum Arzt der nächste Schritt.

Die Ernährung ist der Schlüssel.

Neben den üblichen magnesiumhaltigen Nahrungsmitteln kannst du aber auch auf Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln zurückgreifen. Eine gesunde Skepsis bei Magnesiumölen ist auch nicht verkehrt. Bis jetzt gibt es noch keine Studien, die eine Magnesium-Aufnahme über die Haut bestätigt.

Dosierung ist wichtig – Haarausfall durch Magnesiumüberschuss

Die Dosierung sollte nur leicht erhöht werden. Eine übermäßige Dosierung führt zu einem Magnesiumüberschuss, der in seltenen Fällen ebenso zu Haarausfall führen kann. Hast du die Richtwerte von 300 bis 400 mg erreicht bzw. durch einen Bluttest bestätigt, dass dem Körper ausreichend Magnesium zur Verfügung steht, reicht das auch. Ansonsten verringert sich die positive Wirkung und kann sich sogar umkehren. Wenn du das bemerkst oder an anderen Magnesiumüberschuss-Symptomen leidest, hilft dir dein Arzt mit einem weiteren Magnesium-Bluttest. Haarausfall kann schon in jungem Alter bei Frauen und Männern passieren. Jede fünfte Frau und jeder zweite Mann leidet unter Haarausfall im Laufe seines Lebens. Die Gründe sind vielfältig: Gene, Hormone, schwaches Immunsystem oder eben ein Magnesiummangel.

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