Vitamin B6

Vitamin B6 ist die Sammelbezeichnung der drei chemischen Verbindungen Pyridoxin, Pyridoxal und Pyridoxamin. Sie sind Vorstufen des aktivierten Vitamins Pyridoxalphosphat. Dieses Vitamin kann der Körper nicht selbst herstellen und ist somit auf die Zufuhr von B6 angewiesen.

B6 übernimmt eine Vielzahl an Funktionen im Körper und ist an über 100 Enzymaktivitäten beteiligt. Hauptsächlich betrifft es dabei den Proteinstoffwechsel, den Aminosäurestoffwechsel und dem Kohlehydratstoffwechsel. Des Weiteren fördert es die Produktion Lymphozyten und Interleukin-2 und stärkt somit das Immunsystem.

Bei diesem werden Aminosäuren in körpereigne Stoffe, wie zum Beispiel Serotonin und Dopamin, gewandelt. Dies hat eine stimmungsaufhellende Wirkung auf uns.

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Ebenso unterstützt es beim Abbau von Glykogen und stärkt somit das Nervensystem und die Bildung neuer roter Blutkörperchen. Zudem beugt es Müdigkeit und Erschöpfung vor.

Des Weiteren wirkt sich Vitamin B6 positiv auf das Wachstum und die Entwicklung unseres Körpers aus. Aus diesem Grund ist während einer Schwangerschaft auf eine ausreichende Vitamin-B6-Versorgung zu achten.

B6 wird im Dünndarm aufgenommen. Dabei kann dieser ca. 75% des aufgenommenen B6 absorbieren. Natürlich kommt es in tierischen Lebensmitteln wie Fisch, Leber und weiteren Organen vor. Aber auch in stärkehaltigen Gemüsen wie Kartoffeln und in Obst (außer Zitrufrüchten) ist es enthalten.

Quellen:

Institute of Medicine. Food and Nutrition Board. Dietary Reference Intakes: Thiamin, Riboflavin, Niacin, Vitamin B6, Folate, Vitamin B12, Pantothenic Acid, Biotin, and Choline. Washington, DC: National Academy Press; 1998.

Mackey A, Davis S, Gregory J. Vitamin B6. In: Shils M, Shike M, Ross A, Caballero B, Cousins R, eds. Modern Nutrition in Health and Disease. 10th ed. Baltimore, MD: Lippincott Williams & Wilkins; 2005.

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Subar AF, Krebs-Smith SM, Cook A, Kahle LL. Dietary sources of nutrients among US adults, 1989 to 1991. J Am Diet Assoc 1998;98:537-47.