Schlechter Schlaf erhöht das Alzheimerrisiko

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Forscher des National Institute of Health haben herausgefunden, dass bereits eine Nacht schlechter Schlaf sofort die Konzentration von Beta-Amyloid, ein Protein, dass mit Alzheimererkrankungen in Verbindung gebracht wird, erhöht. Bei Alzheimererkrankungen verklumpen sich diese Proteine zu sogenannten Amyloid-Plaques.

Schon länger ist bekannt, dass Schlafentzug bei Mäusen einen Anstieg der Beta-Amyloid-Konzentration nach sich zieht. Mit einer neuen Mini-Studie am National Institute of Health konnte dieses Phänomen jetzt auch bei Menschen nachgewiesen werden. Sie zeigt, dass Schlaf für unser Gehirn eine wichtige Rolle spielt.

„Unsere Forschung liefert neue Erkenntnisse über die schädlichen Auswirkungen von Schlafentzug auf unser Gehirn und die Pathologie von Alzheimererkrankungen“, erklärt Goerge F. Koob, Begründer der Studie.

Schlafentzug erhöht die Beta-Amyloid-Belastung

Die Forscher fanden heraus, dass Schlafentzug die Belastung mit Beta-Amyloid erhöht. Beta-Amyloid ist ein Abfallprodukt des Stoffwechsels, welches in der Flüssigkeit zwischen den Gehirnzellen vorkommt. Bei Alzheimererkrankungen verbinden sich diese Protein zu sogenannten Amyloid-Plaques und verhindern somit die Kommunikation zwischen den Neuronen.

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Um den Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Amyloid-Konzentration und schlechtem Schlaf zu verstehen, wurden 20 gesunde Probanden (22 bis 72 Jahre) mit einem Tomographen  nach einer erholsamen Nacht und nach einer Nacht mit Schlafentzug (31 Stunden ohne Schlaf) untersucht. Die Forscher fanden heraus, dass bereits eine Nacht Schlafentzug die Amyloid-Konzentration im Gehirn um 5% steigen ließ – einschließlich der Bereiche Thalamus und Hippocampus, die bei Alzheimererkrankungen als erstes betroffen sind.

Bei Alzheimererkrankungen wir davon ausgegangen, dass die Konzentration von Beta-Amyloid bei erkrankten Personen um 43% höher ist als bei gesunden Personen. Somit ist eine Steigerung von 5% schon eine beachtliche Menge. In der Studie konnte jedoch nicht festgestellt werden, ob die Konzentration nach dem Schlaf wieder gesunken ist.

Des Weiteren berichteten die Forscher, dass Probanden, bei denen die Konzentration am stärksten gestiegen war, über einen besonders schlechten Gemütszustand klagten.

Ein Ausblick in die Zukunft

„Auch wenn unsere Studie eher klein ist, zeigt sie, dass Schlafentzug sich deutlich auf die Amyloid-Belastung in unserem Gehirn auswirkt. In weiteren Studien müssen wir diesen Versuch noch einmal mit einem größeren Spektrum unserer Population durchführen“, sagt Dr. Shokri-Kojori, ein weiterer beteiligter Forscher.

Weitere Hinweise deuten darauf hin, dass die Wirkung von Schlafentzug und amyloid bidirektional ist. Das heißt, dass nicht nur Schlafentzug zu einer höheren Belastung von Beta-Amyloid führt, sondern auch eine erhöhte Belastung zu einem schlechteren Schlafverhalten.

Zusammengefasst sollten wir also darauf achten, dass wir unseren Schlaf ernst nehmen. Einige Tipps und Tricks findest Du in unserem Blogartikel über die Steigerung Deiner Produktivität.

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