Vitamin B12 Mangel – Was tun? | Q&A mit Dr. Dirk Kuhlmann

Vitamin B12 Mangel – Was tun Q&A mit Dr. Dirk Kuhlmann

In diesem Beitrag erklärt Dr. Kuhlmann was Vitamin B12 eigentlich genau ist, wofür wir es benötigen, welche Mangelerscheinungen auftreten können und wie wir es am besten aufnehmen können. Hier das Video kurz zusammengefasst:

Wofür benötigen wir Vitamin B12?

Vitamin B12 benötigen wir für sehr viele Funktionen im Energiestoffwechsel. Alle unsere Leistungsfunktionen hängen unter anderem von B12 ab. Zudem unterstützt Vitamin B12 bei den Entgiftungsprozessen, bei der Blutbildung, bei der DNA-Bildung und vielen Prozessen mehr.

Welche Symptome treten bei einem Vitamin-B12-Mangel auf?

Ein Mangel führt zunächst zu einem deutlichen Leistungsverlust – sowohl kognitiv als auch körperlich. Dies führt z.B. zu ständiger Müdigkeit, Schlafstörungen, empfindlicher Psyche oder körperlichem Leistungsverlust.

Wie entsteht ein Vitamin B12 Mangel?

Ein Mangel entsteht aus zwei Gründen: entweder wird zu wenig Vitamin B12 aufgenommen, oder der Körper verbraucht zu viel des Vitamins.

Wer nimmt zu wenig Vitamin B12 auf?

Die bekannteste Personengruppe, die zu wenig B12 aufnimmt, ist die der Vegetarier und Veganer. Vitamin B12 wird zu 99% auf tierischen Produkten aufgenommen. Aus diesem Grund sollten vor allem Veganer auf eine ausreichen Supplementierung achten.

Aber auch Alles-Esser können durchaus an einem Mangel leiden. Die Gründe hierfür liegen häufig bei Problemen im Verdauungstrakt. Dazu gehören Schleimhautentzündungen, ein zu niedriger Intrinsic-Faktor oder zu wenig Magensäure.

Wer verbraucht zu viel Vitamin B12?

Zu dieser Personengruppe gehören alle, die in jeglicher Hinsicht körperlich oder psychisch gestresst sind – z.B. Hochleistungssportler, Workaholics und Eltern. Hinzu kommt, dass sich Stress negativ auf unseren Verdauungstrakt auswirken kann und somit gleichzeitig die Aufnahme verschlechtert.

Was ist eigentlich Vitamin B12?

Vitamin B12 (Cobalamin) können wir in vier verschiedenen Verbindungen verwerten – diese Verbindungen weisen aber unterschiedliche Eigenschaften auf.

Man unterscheidet die Verbindungen in inaktiv und aktiv. Zu den inaktiven Verbindungen gehören das Cyanocobalamin und das Hydroxocobalamin. Inaktiv heißt in diesem Fall, dass die Leber das Vitamin erst in eine aktive Form umbauen muss, bevor wir es verwenden können.

Die beiden aktiven Formen heißen Adenosylcobalamin und Methylcobalamin. Diese beiden Verbindungen müssen nicht erst gespalten werden, sondern sie können direkt vom Körper verwendet werden und sind somit viel schneller verfügbar, als die inaktiven B12-Verbindungen.

Welche B12-Verbindung ist denn nun am sinnvollsten?

Durch die schnellere und bessere Verfügbarkeit der aktiven Verbindungen, sollten diese Verbindungen bevorzugt werden. Neuere Studien zeigen zudem, dass eine große Menge B12-Mangel-Probanden die inaktiven Formen gar nicht aufnehmen können.

Trotzdem kann eine Verwendung von Hydroxocobalamin sinnvoll sein. Die B12-Verbindung verfügt über hervorragende Speichereigenschaften. Somit kann der Körper mit dem Hydroxocobalamin einen B12-Speicher anlegen und somit Mangel-zeiten besser überbrücken.

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