Vitamin C stört den Stoffwechsel der Krebszellen

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Forscher haben in einer Studie die Wirksamkeit von 3 natürlichen Stoffen, 3 experimentellen Arzneimitteln und einem klinischen Wirkstoff auf den Stoffwechsel von Krebsstammzellen untersucht.

In dieser Studie konnten die Forscher aus England feststellen, dass Vitamin C 10 Mal effektiver Krebszellen bekämpfen kann, als das alternative Arzneimittel 2-DG.

Die Studie, die auf der Fachseite Oncotarget veröffentlicht wurde, liefert die ersten Hinweise darauf, dass Vitamin C (Ascorbinsäure) zur Bekämpfung von Krebsstammzellen, welche als Auslöser für die Tumorbildung gelten, genutzt werden kann.

Dr. Michael P. Lisanti, Professor an der Universität zu Salford, erklärt: „Wir haben untersucht, mit welchen natürlichen Substanzen, wie z.B. Silibinin (Mariendistel) und Derivate von Honigbienen, sich Krebszellen am besten ansprechen lassen. Am spannendsten waren jedoch die Ergebnisse für Vitamin C. Vitamin C ist günstig, nicht-toxisch, natürlich und sofort verfügbar. Wenn Vitamin C also eine effektive Waffe im Kampf gegen Krebs ist, ist dies ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung.“

Krebsstammzellen, die den Stammzellen unseres Körpers sehr ähnlich sind, sind vermutlich die Hauptursache für Resistenzen gegen Chemotherapien. Dies führt besonders bei bereits erkrankten Personen zum Nachwachsen der Tumorzellen und dem Versagen bekannten Behandlungsmethoden.

Die Forscher aus Salford untersuchten die Bioenergetik dieser Krebszellen (die Prozesse, durch die die Zellen Energie gewinnen und gedeihen können), um Strategien zur Stoffwechselstörung dieser Zellen zu entwickeln.

Sie konzentrierten sich auf den Energietransfer und maßen die Auswirkungen von 7 Substanzen (das Medikament Stiripentol, Kaffeesäurephenylester, Silibinin, Ascorbinsäure, Actinonin, FK866 und DG-2) auf die Zelllinien.

Sie konnten feststellen, dass das natürliche Antibiotikum Actinonin in Verbindung mit FK866 am wirksamsten waren, jedoch auch die natürlichen Substanzen die Krebsstammzellen stark eindämmen konnten. Vitamin C übertraf dabei die Wirksamkeit von 2-DG um das 10-Fache.

Schon in frühere Studien des Nobelpreisträger Linus Pauling hatte sich Vitamin C bereits im Kampf gegen Krebs als Wirksam erwiesen. Vor kurzem konnte in einer Studie aus Japan mit Vitamin C die Sterblichkeit bei Brustkrebspatienten um 25% gesenkt werden. Die Auswirkung auf die Krebsstammzellen wurde jedoch noch nicht untersucht. In diesem Kontext fungiert Vitamin C als Inhibitor der Glykolyse, wodurch die Energieproduktion der Mitochondrien in der Zelle gestört wird.

„Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass Vitamin C und andere natürliche nicht-toxische Substanzen eine größere Rolle im Kampf gegen Krebs spielen könnten, als bisher geahnt“, erklärt Dr. Gloria Bonuccelli, Hauptautorin der Studie. „Vitamin C ist ein vielversprechender Wirkstoff und kann als Ergänzung zu konventionellen Therapien genutzt werden. Somit kann das Fortschreiten der Krankheit bekämpft und die Metastasierung verhindert werden.“

Quelle

Gloria Bonuccelli, Ernestina Marianna De Francesco, Rianne de Boer, Herbert B. Tanowitz, Michael P. Lisanti. NADH autofluorescence, a new metabolic biomarker for cancer stem cells: Identification of Vitamin C and CAPE as natural products targeting “stemness”. Oncotarget, 2015; DOI: 10.18632/oncotarget.15400

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